Alles, was du über Tomaten wissen willst
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Alles, was du über Tomaten wissen willst

Tomaten sind nicht nur ein ziemlich leckeres Gemüse, sie sind auch ziemlich gesund und lassen sich einfach im Garten, auf Balkon oder Terrasse selbst anbauen. Was alles in der Tomate steckt, wie du sie lagerst und was sie alles kann, erfährst du in diesem Blogartikel.

 

Tomaten mit feinstem Aroma

Ob Cherrystrauchtomate, Rispentomate, Strauchtomate, Cherry-Datteltomate, Kirschtomate, Flaschen- oder Fleischtomate – mit durchschnittlich 8,1 kg* Pro-Kopf-Verbrauch ist das leuchtend rote Nachtschattengewächs das erklärte Lieblingsgemüse der Deutschen. Besonders im Sommer, wenn die vollreifen Tomaten aus heimischem Anbau so intensiv duften und herrlich aromatisch schmecken! Ganz gleich ob frisch, gekocht, eingemacht oder als Ketchup, ob in Salaten, Pasta-Saucen oder auf Pizzen. Und das Beste daran, dieses Genusserlebnis lässt sich ganz einfach verlängern.
(*Quelle: Statistisches Bundesamt / AMI-Analyse auf Basis des GfK-Haushaltspanels)

Zahlensalat

Die schönen roten – manchmal aber auch gelben, grünen, schwarzen oder gestreiften – Tomaten sind in Deutschland äußerst beliebt. Ganze 676.000 t wurden im letzten Jahr hierzulande verbraucht. Besonders hoch in der Gunst der Verbraucher stehen Rispentomaten (28 %), vor Fleischtomaten (26,2 %) und Romatomaten (20,9 %). Die Hauptanbaugebiete für Tomaten liegen in Bayern (24.000 t), Nordrhein-Westfalen (18.000 t), Brandenburg (12.500 t), Baden-Württemberg (11.900 t) und Sachsen-Anhalt (11,600 t).**
(**Quelle: Statistisches Bundesamt)

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Power:

Tomaten haben es in sich! Sie stecken voller Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe, sekundärer Pflanzenstoffe, Lycopin und noch vielem mehr. Dazu sind sie kalorienarm, denn sie bestehen zu 94 Prozent aus Wasser. Ein nicht unwichtiger Grund mehr, Tomaten zu lieben!

Einkauf:

Frische Tomaten erkennt man in erster Linie an der glatten, prallen Haut und ihrem intensiven Duft. Wenn dann auch noch der Stiel sollte glatt, grün ist und fest sitzt, kann man ganz sicher sein.

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Lagerung:

Tomaten sollte man besser nicht im Kühlschrank aufbewahren, denn dort verlieren sie an Aroma. Außerdem kann das Fruchtfleisch hart werden. Ideal sind Temperaturen von etwa 12 bis 15 Grad. Unreife Tomaten sollten an einem warmen und gut belüfteten Platz gelagert werden – am besten samt Blütenansatz und Stängel.
Tipp: Tomaten sollten separat gelagert werden, da sie während des Reifungsprozesses das Reifegas Ethylen absondern. Dieses Pflanzenhormon lässt anderes Obst und Gemüse schneller verderben.

Zubereitung:

Ob kalt oder warm, gegrillt, gedünstet, geschmort, gefüllt oder roh genossen, Tomaten sind sehr vielfältig und in jeder Form lecker. Strauch- und Kirschtomaten werden vor allem wegen ihres intensiven Aromas sehr gern gesnackt oder in Salaten verwendet. Perfekt passen sie auch zu einer Focaccia. Die eher länglichen Flaschentomaten und die großen Fleischtomaten sind nicht zuletzt wegen ihres hohen Fruchtfleischanteils ideal für Eintöpfe, Saucen und Salsas oder auch als Belag für Pizzen, Crostini und Bruschetta geeignet.

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Schnitttechnik:

Tomatenschneiden ist eigentlich ganz einfach – wenn man das richtige Messer hat. Am besten eignet sich ein gut geschliffenes Messer mit Wellenschliff. Es sorgt dafür, dass die feste Tomatenhaut nicht eingedrückt statt geschnitten wird.

Tipp: Am besten lassen sich Tomaten vom Stielansatz her in Scheiben schneiden. So lösen sich die Fruchtkammern nicht vom Rand.

 

Quelle: BVEO
Beitragsbild: Tamanna Rumee

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