Gastartikel: Badespaß im eigenen Garten – Lohnt sich das?

In den letzten Jahren hangelte sich in Mitteleuropa schon der Frühling von Hitzerekord zu Hitzerekord und der Sommer sowie der Herbst zeigten sich erst recht verstärkt mit tropischen Temperaturen. Nur zu verständlich, dass die Menschen nach Abkühlung suchen, jedoch sind öffentliche Bäder nicht unbedingt jedermanns Sache. Wer aber über genügend Platz im Garten verfügt, kann sich den Badespaß in Form eines Swimmingpools nach Hause holen. Aber lohnt sich das denn überhaupt? Hier ein paar Antworten auf die wichtigsten Fragen zu diesem Thema.

Welche Arten von Pools gibt es?

Bautechnisch gesehen kann zwischen festverbauten Pools und Aufstellpools unterschieden werden. Allerdings verschwimmen die Unterschiede mit dem Grad des jeweiligen Ausbaus. Eine merkliche Differenz ist im Zeitrahmen zu sehen, der für den Bau oder Aufbau und für die Inbetriebnahme benötigt wird. Während ein Aufstellpool meist in wenigen Stunden fertig montiert ist, kann sich der Bau eines fest eingebauten Pools über mehrere Monate hin ziehen. Natürlich besteht ein wichtiger Unterschied auch darin, dass sich ein Aufstellpool ohne Beschädigung wieder zusammenlegen lässt, was bei einem gemauerten oder betonierten Pool nicht mehr möglich ist. Bei einem Umzug muss der fest eingebaute Pool somit leider in seiner Umgebung zurückbleiben und kann nicht mitgenommen werden.

Der Aufstell- oder Aufbaupool

Es gibt ihn in unzähligen Varianten und Formen, Größen und Farben. Der Aufbaupool ist üblicherweise mit einem Rahmen versehen und wird je nach Volumen auf dem Rasen oder in kleineren Ausführungen auch auf der Terrasse aufgebaut. Das eigentliche Wasserbecken ist eine feste Folie, die ausgebreitet und im Weiteren mit den Rahmenteilen verbunden wird. Nach dem Aufbauen kann bereits mit der Befüllung begonnen werden. Zusammen mit einer gewissen Aufwärmzeit für das Wasser ist ein Aufbaupool oder Framepool nach zwei Tagen bereit für den Badespaß. Stabile Pools zum Aufbauen in verschiedenen Größen gibt es zum Beispiel bei Intex Poolstore.

Der Einbaupool

Er ist die klassische Variante des Pools, sozusagen fest gemauert in der Erde, frei nach Schiller. Seiner Nutzung geht zunächst eine Planung und, je nach Größe, ein behördliches Baubewilligungsverfahren voraus. Dann folgen der Aushub, das Betonieren des Fundaments und der Aufbau der Seitenwände und des Pumpenschachts sowie die Verlegung der Zu- und Ableitungen für Strom und Wasser. Natürlich hat ein Einbaupool den Vorteil, dass er sich in jeder nur erdenklichen Form planen und somit an ein Grundstück individuell anpassen lässt. Wie schnell ein Einbaupool schlussendlich genutzt werden kann, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Aber ein paar Wochen sind wohl das Minimum an Wartezeit, meist gehen jedoch einige Monate ins Land, da es oftmals zu unerwarteten Komplikationen oder Verzögerungen, wie z.B. Baubewilligungen, kommt.

Was sind die Vorteile des Aufbaupools?

Bei einem Aufbaupool oder Framepool stehen zwei Dinge klar im Vordergrund: Einmal die schnelle Verfügbarkeit, gepaart mit einem unkomplizierten Aufbau, und einmal der günstige Preis, selbst bei Poolgrößen von bis zu 10 m Seitenlänge. Wer etwa zu Beginn der Woche die spontane Idee hat, sich einen Pool in den Garten zu stellen, dürfte bereits am darauf folgenden Wochenende das kühle Nass genießen können, wenn denn das Wetter stimmt. Ein weiterer Vorteil ist ohne Zweifel die Mobilität eines Aufstellpools, der deshalb auch für Mieter von Häusern infrage kommt.

Was sind die Vorteile eines Einbaupools?

Hier ist es zunächst einmal die Wertigkeit, die sich auf die gesamte Immobilie überträgt. Ein fest verbauter Swimmingpool kann für das Gebäude, je nach Lage, eine Wertsteigerung über die Baukosten des Pools hinaus bedeuten. Dabei können die Baukosten teilweise steuerrechtlich geltend gemacht werden, ein weiterer Vorteil. Mit den entsprechenden Erweiterungen lässt sich ein Außenpool zudem zum ganzjährig nutzbaren Innenpool und Wintergarten ausbauen.

Fazit: Ein Pool im eigenen Garten kann sich lohnen

Die Frage, ob sich ein Pool lohnt, kann mit einem starken JA beantwortet werden, gleich ob nun ein Aufbaupool oder ein fester Einbau. Hier muss immer überlegt werden, wie intensiv man das kühle Nass nutzen möchte und vor allem, welches Budget man dafür auch aufbringen kann und möchte. Sind diese Entscheidungen erst einmal gefallen, ist für jedes Budget der perfekte Badespaß möglich.

Gastartikel von Alena Hoder

Beitragsbild: Photo by Toni Cuenca on Unsplash

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