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Kartoffeln statt Mehl: So wird Kuchen besonders saftig

Ein Stück leckerer Kuchen macht den Nachmittag mit Freunden oder der Familie perfekt. Wenn das Mehl einmal knapp ist, die Gäste eine glutenfreie Variante bevorzugen oder das Gebäck einfach besonders frisch schmecken soll, bietet sich die Geheimzutat Kartoffel an.

Denn auch wenn es sich nicht auf den ersten Blick vermuten lässt: Kartoffeln verleihen Kuchen, Teilchen & Co. ein besonders luftiges und saftiges Backergebnis sowie eine appetitliche zart-gelbe Farbe.

Backe, backe Knolle: Weniger Mehl, mehr Kartoffeln

Kartoffeln sind die ideale Backzutat: Sie machen Brownies herrlich weich, runden Käsekuchenfüllungen harmonisch ab und sorgen dafür, dass Gebäcke lange frisch bleiben. Damit das Backen mit der Knolle gelingt, empfiehlt Dieter Tepel, Geschäftsführer der Kartoffel-Marketing GmbH: „Für süße Gebäcke sind mehligkochende Kartoffeln die beste Wahl, da diese besonders viel Stärke enthalten. Im Rezept kann dann einfach ein Teil Mehl durch Kartoffeln ersetzt werden.“ Wer glutenfrei, also ganz ohne Getreide, backen möchte, kann bei vielen Rezepten das Mehl sogar ganz durch die Kartoffel ersetzen. Alternativ lassen sich Kartoffeln auch einfach mit glutenfreien Mehlen oder Alternativen wie Mandelmehl kombinieren.

Um Kartoffeln als Backzutat für süße Gebäcke zu verwenden, einfach waschen, vierteln, kochen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. „Soll der Teig besonders fein werden, empfehle ich, die Kartoffeln zweimal zu pressen“, so Tepel. „Übrigens eignet sich auch Kartoffelbrei vom Vortag gut zum Backen.“

Saftiger Nachmittagsgenuss: Kartoffelkuchen mit Äpfeln

 

Kartoffeln statt Mehl: So wird Kuchen besonders saftig - Lebe Lieber Fesch

Ob zum Nachmittagskaffee oder für die Geburtstagstafel: ein saftiger Apfelkuchen schmeckt einfach immer.

Typ: Dessert

Küche: Deutsch

Schlüsselwörter: Apfelkuchen, Kuchen zum Kaffee, Kartoffel

Rezeptausbeute: 1 Kuchen, 12 Stücke

Vorbereitungszeit: 50 M

Kochzeit: 50 M

Gesamtzeit: 1 H 40 M

Rezept-Zutaten:

  • 600 g Kartoffeln, mehligkochend
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 1 Pk Backpulver
  • 100 g weiche Butter
  • 3 Eier, Größe M
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Muskat
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 2 Äpfel
  • 2 EL Puderzucker
  • 500 g Sahne (30% Fett)

Rezeptanweisungen:

Karoffel vorbereiten:

  • Kartoffeln waschen und in reichlich Wasser ca. 25 Minuten kochen. Anschließend leicht abkühlen lassen, pellen und mit einer Presse in eine Schüssel drücken.
  • Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze: 200 °C).

Für den Teig:

  • Mehl, Backpulver, Zucker, Muskat und Zimt in einer Schüssel vermengen. Eier, Kartoffeln und Butter zugeben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einen glatten Teig verkneten.

Zum Backen:

  • Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und gleichmäßig verteilen. Äpfel waschen, schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Spalten gleichmäßig in den Teig drücken und die Springform im unteren Drittel ca. 50 Minuten backen. Ab 30 Minuten die Backfarbe kontrollieren. Wenn sie zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken und zu Ende backen.

Nach Backende:

  • Den Kuchen leicht abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestreuen. Sahne in einem hohen Gefäß mit den Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen und mit dem warmen Kuchen servieren.

Tipp:

  • Wenn etwas vom Kuchen übrig bleiben sollte, könnt ihr ihn einfach in einem luftdicht abschließenden Gefäß einfrieren. Zum Auftauen Kuchen bei Raumtemperatur 3–5 Stunden auftauen lassen. Wenn ihr ihn warm genießen möchtet, stellt den gefrorenen Kuchen 5–10 Minuten in den heißen Backofen.

 

Quelle + Bildnachweise: KMG/die-kartoffel.de

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