Wie pflegt man Ledermöbel?
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Wie pflegt man Ledermöbel?

Es ist das Herzstück des Wohnzimmers und oft auch der heimliche Stolz des Eigentümers: das Ledersofa. Damit das Material nicht schon nach kurzer Zeit „zäh wie Leder“ wird, sondern sich so lange wie möglich geschmeidig anfühlt, muss es regelmäßig gepflegt werden.

Wahre Schönheit kennt kein Alter

Die Gestaltung des Wohnzimmers ist beinahe eine kleine Herausforderung, wenn man bedenkt, wie nachhaltig der Kauf eines Sofas den Alltagskomfort beeinflussen wird. Viele Menschen entscheiden sich aus diesem Grund nicht selten für Leder. Dass das Material nie aus der Mode gekommen ist, beweisen auch folgende Zahlen: Laut Statistik sind ca. 30 bis 50 % aller verkauften Polstermöbel mit Leder bezogen.

Kein Wunder, verbindet das Naturprodukt doch Ästhetik, Komfort, Langlebigkeit und Pflegeleichtigkeit in einem. Und Leder hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil: Wie ein guter Wein wird es mit der Zeit noch besser – bzw. schöner! Denn durch Licht, Sonne und Gebrauch bekommt es im Laufe der Jahre eine Patina. Zu den häufigsten Lederarten im Möbelbereich zählen übrigens u. a. Rindsleder, Anilinleder und auch Nappa oder Nubukleder.

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Wie eine zweite Haut

Jeder kennt das Gefühl einer anschmiegsamen Lederjacke auf der Haut: Denn Leder fühlt sich angenehm weich an, ist elastisch, geschmeidig, strapazierfähig und unempfindlich gegenüber Wasser. All das macht es nicht nur in der Mode zu einem beliebten, da unkomplizierten und robusten Material. Aufgrund all dieser Eigenschaften kann das herrschende Vorurteil, nach dem uns das natürliche Material gerne mal „die kalte Schulter zeigt“, meist nicht bestätigt werden. Je nach Sorte erwärmt es sich nämlich relativ schnell auf Körpertemperatur – und außerdem werden Ledersofas heute fast nur noch imprägniert verkauft.

Feuchtigkeitspflege für die Tierhaut

Ein wesentlicher Grund für seine Beliebtheit ist die unkomplizierte Reinigung von Leder – denn die meisten Flecken lassen sich einfach abwischen und hinterlassen keine Spuren. Aber wie bei der eigenen Haut hinterlässt auch hier die Zeit ihre Spuren, die die gegerbte Tierhaut trocken und rissig erscheinen lassen. Deswegen ist regelmäßige Pflege das A und O. Einmal in der Woche sollte das Sofa daher zunächst von Staub befreit werden. Hierfür eignet sich ein weiches Baumwolltuch, mit dem man das Sofa sanft abwischt.

Kleinere Verschmutzungen lassen sich mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel entfernen. Hierbei jedoch darauf achten, dass man nicht zu kräftig reibt, um Einrisse zu vermeiden. Von aggressiven Reinigungsmitteln wie Essigreiniger o. ä. sollte man jedoch Abstand nehmen. Einmal im Monat darf das Sofa mit einem speziellen Lederpflegemittel verwöhnt werden, das ihm zusätzliche Feuchtigkeit zuführt.

Quelle: Livingpress
Beitragsbild: Photo by Benjamin Lambert on Unsplash

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