Azteken-Prints: Ein bunter Start ins neue (Mode-)Jahr

Nicht nur zum Frühling sind die farbenfrohen, geometrischen Muster im Azteken- und Ethnostil angesagt. Brachten sie bereits vereinzelt Farbe in die grauen Tage, sind sie sind nun bald geballt und in gestärkter Form aus dem Winterschlaf zurück – bereit, ein starkes Style-Statement abzugeben!

Textil mit Tradition: Faszination aus Lateinamerika

Den Bewohnern des Aztekenreiches, welches sich einst über das heutige Mexico erstreckte, sind die kreativen Ornament-Designs zu verdanken. Die Azteken waren echte „Selbstversorger“ und somit stark mit der Natur verbunden: Die kunstvollen Prints auf ihrer Kleidung zeigten große Dankbarkeit gegenüber den Tieren und Pflanzen und sind Vorlagen für die charakterisierenden regelmäßigen und gradlinigen Motive in den eingewebten und aufgestickten Mustern. Wenn man es genauer betrachtet, geht etwas Mysteriöses von der Anordnung der Quadrate, Rauten, Punkte und Kreise in immer wiederkehrenden Formationen aus. Es erinnert an die lange Tradition dieser Mode in Lateinamerika, deren Bedeutung aber wohl niemand mehr genau kennt. Wahrscheinlich ist es das Ungewisse, das die Modewelt von Luxus-Designern bis hin zu preiswerten Modeketten reizt und schon seit mehreren Saisons zu kreativ-wilden Mustern in ihren Kollektionen inspiriert.

Die richtige Musterung

Der Winter macht es uns leicht in Sachen Style: Pullover an und einen dicken Mantel drüber – fertig! Doch so langsam kommt die Sehnsucht nach dem Kombinieren und Ausprobieren vor dem Spiegel wieder – die Sehnsucht nach Aufregung und Farbe, die es nur in den wärmeren Jahreszeiten gibt. Da diese noch etwas auf sich warten lässt, müssen die trüben Gemüter mit fröhlicher Fashion erheitert werden.

Seit der Frühling-Sommer Kollektion 2009 von Designer-Exzentriker Matthew Williamson sind die Azteken-Prints aus der Mode nicht mehr wegzudenken und tauchen in allen erdenklichen Schnitten und Formen auf. Sei es als romantische Maxikleider in Pastelltönen, Cut-out-Dresses in Neonfarben oder einem einfachen T-Shirt in verschiedenen Blautönen – das Muster macht’s! Besonders gut wirken die Prints in Verbindung mit einer engen Lederhose oder einem breiten Ledergürtel, die der Kombination eine edle Note geben.

Die Regelmäßigkeiten des Azteken-Prints wirken auf den Betrachter beruhigend und harmonisch und sind optisch wiederum sehr präsent durch ihre Akzente – die perfekte Voraussetzung, um sich als Profi an den All-over-Print in Kombination mit Streifen oder Punkten zu wagen. Für Anfänger in Sachen Print sind Accessoires wie Tücher, Ketten und Armbänder im Azteken-Muster ein passender Einstieg. Zu einer Denim-Jeans kombiniert, runden diese Akzente das Outfit stylish ab.

Ein sehr beliebter Eyecatcher ist die Leggings im Azteken-Style. Zusammen mit großen Ohrringen und einem lässigen Top oder Pullover definitiv eine genauso modische- wie bequeme Verbindung – nicht nur auf dem Festival Gelände sondern auch für einen stylishen Sonntag auf dem Sofa oder beim Shoppingtrip mit der besten Freundin. Und jetzt in der Übergangszeit vom Winter zum Frühling genau richtig.

Stars wie Kate Moss und Kate Bosworth leben den Trend schon seit Jahren: Kate Moss trug erst neulich auf einer Vernissage einen bunten Azteken-Print-Poncho, Kate Bosworth hat für Topshop sogar eine eigene „Festival-Kollektion“ mit einigen ethno-inspirierten Teilen entworfen. Also warum das Sommergefühl nicht einfach schon mal „ershoppen“?

Muster-Mann

Gute Nachrichten für die Männer: Es gibt keinen Grund, „Angst“ vor zu viel Unruhe auf der Kleidung zu haben. Ganz im Gegenteil: Wenn die Farben passen, sieht der Look genauso spektakulär aus wie beim weiblichen Geschlecht. Aztekenmuster gibt es auch für Männer auf Hemden, T-Shirts, Shorts, Hosen, Hüten und sogar Unterwäsche. Hierbei ist zu beachten, dass die Farben zum eigenen Typ passen sollten: Helle Haut, Haare und Augen zeichnen den warmen Farbtyp aus, den kalten Farbtyp erkennt man normalerweise an schnell bräunender Haut und dunklem Haar.

Warme Typen sollten dementsprechend zu wärmeren Farben wie Gold und Orange greifen, kalten Typen stehen kalte Farben wie Grün oder Lila. Die neutralen Farben Weiß, Schwarz und Grau stehen jedem, der sich ins aufregende Reich der Muster traut. Auch mit bunten geografischen Key-Pieces wie einem Rucksack oder einer Cap kann Mann nur gewinnen und beweist damit Trendbewusstsein.

Quelle: Fashiontrends
Photo by Eli DeFaria on Unsplash

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