Fünf stachelige Behauptungen auf dem Prüfstand – Mythen über Kakteen
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5 stachelige Behauptungen auf dem Prüfstand – Mythen über Kakteen

Noch vor ein paar Jahren galt er als bieder und altmodisch, heute liegt er wieder im Trend und ist vor allem bei minimalistischen Pflanzenliebhabern sehr beliebt: der Kaktus. Allerdings halten sich zum Teil immer noch hartnäckig einige Mythen über den Kaktus – völlig zu Unrecht.

 

Mythos Nr. 1: Kakteen kennen keinen Winter.

Dass unsere stacheligen Freunde aus den wärmeren Regionen dieser Erde stammen ist zwar richtig, bedeutet allerdings nicht, dass sie keine Kälte kennen und gewohnt sind. Natürlich sind sie keine besonders großen Fans von Schnee und Frost, da solche Wetterlagen tatsächlich eher selten in ihren heimischen Gebieten in Nord-, Mittel- und Südamerika vorkommen. Doch sie sind durchaus kältere Temperaturen gewohnt, da man sie von der Tiefebene bis ins Hochgebirge findet.

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Mythos Nr. 2: Kakteen blühen nicht.

Natürlich blühen Kakteen – und zwar nicht zu knapp. Sie erstrahlen in den verschiedensten Farben. Aber damit sich eine Blüte bildet, benötigt der Kaktus eine kleine Winterpause. Von November bis März sollte er einen Platz in einem etwas kühleren Raum und möglichst wenig Wasser erhalten; ein paar Tropfen alle sechs bis acht Wochen reichen völlig aus. Allerdings: Je älter Kakteen werden, desto weniger Blüten tragen sie. Wenn der Kaktus also nicht mehr ganz so prächtig blüht, kann es daran liegen, dass er schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat.

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Mythos Nr. 3: Kakteen brauchen kein Wasser.

Dieser Mythos stimmt nicht ganz. Natürlich braucht ein Kaktus Wasser – genauso wie Nährstoffe und Licht – wie eben jede andere Pflanze auch. Allerdings zählt er in der Tat eher zu den weniger durstigen grünen Mitbewohnern und benötigt daher während seiner Winterpause zwischen November bis März nur wenig bis gar kein Wasser. „Weniger ist mehr“ trifft daher zwar durchaus zu, aber so ganz ohne Flüssigkeit kommt er dann doch nicht aus – ganz gleich, wie robust er auch scheinen mag.

Fünf stachelige Behauptungen auf dem Prüfstand – Mythen über Kakteen

Mythos Nr. 4: Kakteen sind unverwüstlich.

Schön wär‘s! Kakteen sind zwar ziemlich robuste Gesellen und verzeihen unerfahrenen Pflanzenfreunden so einiges; das heißt allerdings nicht, dass sie nicht ab und zu auch ein wenig Zuneigung und Pflege benötigen. Abgesehen von einem hellen Standort braucht er eine spezielle Erde, die durchlässiger als normale Erde ist. Staunässe ist nämlich das Einzige, was den Kaktus wirklich aus der Fassung bringen und ihm unter Umständen sogar das Leben kosten kann.

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Mythos Nr. 5: Manche Kakteen sind giftig.

Dieser Mythos stimmt zwar zum Teil, allerdings ist auch das Gegenteil der Fall: Der Kaktus ist ein echtes Superfood. Der Trend reicht mittlerweile von Kaktuswasser bis hin zum Kaktus als Hauptspeise, die besonders in der mexikanischen und amerikanischen Küche immer beliebter wird. Allerdings werden nur die grünen Triebe, auf denen die Kaktusfeigen wachsen, gegessen und der leicht bittere Geschmack mag im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig sein. Die Zubereitung sollte man daher doch lieber einem Profi überlassen.

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TIPP:

Für alle, die sich einen ganzen Dschungel an Kakteen zulegen möchten, gilt: Je dunkler die Farbe des Kaktus, desto dunkler kann der Standort sein bzw. andersherum: Je heller die Pflanze, desto mehr Sonne verträgt sie.

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Auch wenn Kakteen als relativ anspruchslos gelten: Ohne die Zugabe regelmäßiger Nährstoffe werden die Pflanzen langsam eingehen. Der organisch-mineralische Bio-Flüssigdünger lässt sie optimal gedeihen. Preis: 6,99 € UVP (250 ml)

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Quelle: PR Compo 

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