Zamioculcas: Zimmerpflanze des Monats Januar 2020
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Zamioculcas: Zimmerpflanze des Monats Januar 2020

Zamioculcas zamiifolia ist eine sehr beliebte und verbreitete Zimmerpflanze. Bei uns ist sie auch unter dem Namen Glücksfeder bekannt. Als Aronstabgewächs bekommt sie eine beeindruckende Blüte und ist eine Überlebenskünstlerin.

Der Begriff Glücksfeder kommt auch von ihren gefiederten Blättern, die immerhin 40 bis 60 cm lang werden können.

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Die Zamioculcas stammt ursprünglich aus Ostafrika, genauer gesagt aus dem Flachland oder dem Gebirgsfuß. Daher ist sie auch eine sehr unverwüstliche Pflanze, die ideal als Zimmerpflanze ist, da sie nicht sehr anspruchsvoll ist. Sie wächst sehr langsam, sodass man auch in kleinen Räumen wenig Probleme mit ihr haben wird.

Zamioculcas: Zimmerpflanze des Monats Januar 2020

Die Blüte ist etwas Besonderes bei der Zamioculcas. Sie blüht eigentlich nicht – solange es ihr gut geht. Ihr Überlebenstrick ist es, eine Blüte zu bekommen, was wiederum heißt, dass sie erst dann blüht, wenn es ihr wirklich schlecht geht. Die Blüte der Glücksfeder ist klassisch für ein Aronstabgewächs mit einem Kelch, der an der Basis der Pflanze wächst, und daraus kommen kleine unscheinbare Blüten, die einen kleinen Kolben umgeben.

Es gibt einige Punkte, die Zamioculcas zu einer sehr angenehmen Zimmerpflanze machen. So gehören Schädlinge zu einer Seltenheit an ihr, wobei durchaus Spinnmilben auftreten können. Dann einfach die Pflanze säubern und regelmäßig mit Wasser besprühen (siehe Pflegetipps).

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Sollte die Glücksfeder schwarze Punkte an den Stielen bekommen, ist dies völlig normal und keine Krankheit oder Befall.

Zamioculcas: Zimmerpflanze des Monats Januar 2020

Pflegetipps für die Glücksfeder:

  • Wenn die Zamioculcas gelbe Blätter bekommt, steht sie zu dunkel oder sie ist zu nass. Als Standort eignet sich ein heller oder halbschattiger Ort. Gegossen werden kann sie alle 2 Wochen.
  • Eine normale Zimmertemperatur von 18-22 °C ist für die Glücksfeder optimal, sehr viel kälter sollte sie aber nicht über einen längeren Zeitraum stehen.
  • Sie sollte nicht zu nass gegossen werden. Das heißt, der Topfballen darf ruhig etwas eintrocknen, da sie in Blätter und Wurzeln gut Wasser speichert, kann sie auch mal eine Trockenperiode überdauern. Wenn Sie gelbe oder braune Blätter bekommt, oder sogar der Stängel fault, ist sie eindeutig zu nass.
  • Gedüngt wird Zamioculcas einmal im Monat, wobei ihr auch zugutekommt, wenn die Blätter regelmäßig mit lauwarmem Wasser besprüht werden.
  • Die Topfgröße sollte passend zur Anzahl und Länge der Fiederblätter sein. Da die Zamioculcas Knollen bildet, kann es schon einmal vorkommen, dass der Kunststoff-Topf sich dehnt und der Tontopf springt. Ist dies der Fall, sollte man die Pflanze umtopfen.
  • Umgetopft werden kann die Glücksfeder in normale Erde, Granulat oder ein Substrat. Wichtig ist, dass das Wasser gut abfließen kann und es keine Staunässe gibt.
  • Wenn die Zamioculcas umgetopft wird, kann sie zugleich auch geteilt werden, dafür einfach die Rhizome abschneiden oder abtrennen und in einen neuen Topf geben.
  • Die Glücksfeder kann auch mal geschnitten werden, wenn sie danach hell genug steht, wird sie auch wieder neue Triebe ausbilden.
  • Sobald die Temperaturen konstant über 12 °C im Sommer sind, kann die Zamioculcas auch nach draußen auf Balkon und Terrasse gestellt werden. Sie sollte aber nicht in direkter Sonne stehen.

Neben der Zamioculcas wird oftmals auch noch eine kleine Art der Zamioculcas angeboten, diese ist dann unter dem Namen Zamicro im Handel erhältlich. Auch beliebt sind die schwarze Zamioculcas „Raven“, die besonders gezüchtet wurde, und auch die panaschierte Variante wie Zamioculcas variegata, die bunte Variante mit panaschierten Blättern, die dann grün-weiß sind. Modell Zamioculcas Zenzi hat im Vergleich wiederum einen dunkelgrüneren Ton und auch ist der Wuchs kompakter.

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Die Zamioculcas ist nicht für den Verzehr geeignet und sogar etwas giftig für Menschen, Kinder, Kleinkinder und Tiere wie Katzen und Hunde. Das bezieht sich auf die Pflanze, aber auch durch das Gießwasser können giftige Stoffe von Haustieren beim Trinken aufgenommen werden.

Zamioculcas: Zimmerpflanze des Monats Januar 2020

Quelle: unter anderem Pflanzenfreude.de
Bilder: Pflanzenfreude.de 

~Dieser Artikel ist Teil der Serie Zimmerpflanzen des Monats. Weitere Artikel der Serie findest Du unter diesem Link

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