Buchvorstellung Im Garten ist es niemals still Bärbel Oftring
Foto: Kosmos. - "Im regen Austausch teilen sich die Pflanzen gegenseitig mit, was rundherum um sie los ist", so Bärbel Oftring. "Sie können ja nicht wie Tiere weglaufen, sondern müssen auf bestmögliche Weise mit all dem zurechtkommen, was an ihrem Standort so geschieht – und das geht auch in der Pflanzenwelt im Miteinander besser als im Gegeneinander."
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Im Garten ist es niemals still – Wer die Sprache der Pflanzen versteht, gärtnert erfolgreicher

Das Bild, das wir von Pflanzen haben, hat sich in den letzten Jahren extrem gewandelt. Wurden sie lange als reine Vegetation angesehen, wissen wir heute, dass sie tatsächlich Lebewesen mit eigenen feinen Sinnen sind, die ihre Umwelt sehr differenziert wahrnehmen und sogar kommunizieren.

„Seit jeher tauschen sich Pflanzen untereinander aus, über ihre miteinander vernetzten Wurzeln in der Erde sowie über chemische Duftstoffe in der Luft“, erklärt die Diplom-Biologin Bärbel Oftring. „Im regen Austausch teilen sich die Pflanzen gegenseitig mit, was rundherum um sie los ist. Sie können ja nicht wie Tiere weglaufen, sondern müssen auf bestmögliche Weise mit all dem zurechtkommen, was an ihrem Standort so geschieht – und das geht auch in der Pflanzenwelt im Miteinander besser als im Gegeneinander. So warnen sich Pflanzen gegenseitig vor Fressfeinden und Insektenattacken, stimmen zeitlich den Blühtermin miteinander ab oder versorgen sich mit Kohlenhydraten aus der eigenen Fotosyntheseproduktion.“

In ihrem neuen Buch „Im Garten ist es niemals still“ zeigt Oftring aber nicht nur, wie sich die Pflanzen mit ihren Artgenossen verständigen, sondern auch, dass sie eine enge Beziehung mit vielen Tieren – vor allem Insekten – pflegen. So wehren sie sich beispielsweise gegen Pflanzenfresser, indem sie deren Widersacher zur Hilfe rufen. Bei Limabohnen fanden Forscher heraus, dass diese am Speichel genau erkennen können, wer an ihren Blättern knabbert. Sind es Raupen, locken die Pflanzen Schlupfwespen herbei, die ihre Eier in die Plagegeister legen und sie parasitieren. Fressen hingegen Milben daran, so erhalten Ameisen und Raubmilben entsprechende Duftsignale.

Oftring demonstriert in ihrem Buch, wie reich, vielfältig und völlig anders geartet als bei Tieren und Menschen die Sprache der Pflanzen ist. Darüber hinaus animiert sie die Leser, offen für diese Signale zu sein, die Bäume, Sträucher, Blumen und Gräser in unseren Gärten aussenden. Mit etwas Übung und gutem Willen sei es uns möglich, einiges von dem zu verstehen, was die Gewächse ihrer Umgebung mitteilen. Und das ist nicht nur spannend, so Oftring, sondern macht uns langfristig als Gärtner auch erfolgreicher.

Bärbel Oftring
Im Garten ist es niemals still
Kosmos Verlag, 2020
224 Seiten, 14,3 x 22,2 cm, gebunden
ISBN 978-3440170090
Preis: € 18,00

Im Garten ist es niemals still – Wer die Sprache der Pflanzen versteht, gärtnert erfolgreicher - Lebe Lieber Fesch

Das Bild, das wir von Pflanzen haben, hat sich in den letzten Jahren extrem gewandelt. Wurden sie lange als reine Vegetation angesehen, wissen wir heute, dass sie tatsächlich Lebewesen mit eigenen feinen Sinnen sind, die ihre Umwelt sehr differenziert wahrnehmen und sogar kommunizieren.

URL: https://www.kosmos.de/buecher/ratgeber-naturfuehrer/garten/gartengestaltung/11102/im-garten-ist-es-niemals-still

Autor: Bärbel Oftring

Im Garten ist es niemals still – Wer die Sprache der Pflanzen versteht, gärtnert erfolgreicher - Lebe Lieber Fesch

Das Bild, das wir von Pflanzen haben, hat sich in den letzten Jahren extrem gewandelt. Wurden sie lange als reine Vegetation angesehen, wissen wir heute, dass sie tatsächlich Lebewesen mit eigenen feinen Sinnen sind, die ihre Umwelt sehr differenziert wahrnehmen und sogar kommunizieren.

URL: https://www.kosmos.de/buecher/ratgeber-naturfuehrer/garten/gartengestaltung/11102/im-garten-ist-es-niemals-still

Autor: Bärbel Oftring

 

Quelle: GPP

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