Stoffkunde: Wie entsteht Cord?

Cord (engl.: cordury) ist ein samtiges Gewebe, das aus verschiedenen Längsrippen besteht. Es ist strapazierfähig und besonders haltbar, weshalb es gerne für Arbeitskleidung verwendet wird.

Da Cord zu den Samtstoffen zählt, wird während des Webvorgangs ein zweiter Schuss- oder Kettfaden verarbeitet. Das Gewebe wird anschließend mit Schlaufen zusammengehalten, die in einem Faserflor münden.

Cord besteht zu ca. 85 % aus Baumwolle, zu ca. 15 % aus Polyester. Die Arten unterscheiden sich dann durch Abstand und Anzahl der Rippen pro Zentimeter: Während sich Kabelcord beispielsweise durch eine Rippe auszeichnet, verfügt Breitcord über bis zu 2,5 Rippen, Feincord dagegen über umgerechnet nur ca. 0,4 Rippen pro Zentimeter.

Text: Fashionpress.de

Ähnliche Artikel