Wasser ist Leben: Praktische Tipps zu Beauty-Anwendungen mit Wasser

Praktische Tipps zu Beauty-Anwendungen mit Wasser

Wasser, das wir trinken, versorgt unsere Zellen mit Nährstoffen, Mineralien sowie Spurenelementen und transportiert Abfallstoffe nach außen. Über die Haut aufgenommen versorgt es die Epidermis mit Feuchtigkeit, erfrischt und belebt.

Bereits der griechische Arzt und Philosoph Hippokrates rät in „Über den Gebrauch der Flüssigkeiten“ zu Thermalbädern und lobt deren Heilkräfte.

Doch Wasser ist nicht gleich Wasser – es hat ganz unterschiedliche Eigenschaften und eignet sich zum Trinken, für Bäderkuren oder zu therapeutischen Zwecken. Je nach Quellart kann es sogar entzündungshemmend sein und in der Therapie von Hautkrankheiten eingesetzt werden.

Quellwasser entstammt unterirdischen Wasserreservoirs und enthält – im Gegensatz zu Mineralwasser – keinen bestimmten Mindestgehalt an Mineralien. Wird es verkauft oder für die öffentliche Wasserversorgung genutzt, muss das Quellwasser den gesetzlichen Zulassungskriterien entsprechen.

Mineralwasser ist Quellwasser, das beim Durchfließen der Gesteinsschichten Minerale aufnimmt. Anerkanntes natürliches Mineralwasser weist einen Mindestgehalt von 1.000 mg an gelösten Mineralstoffen und Spurenelementen pro Liter auf.

Thermalwasser stammt ebenfalls aus tiefen, vor Verunreinigung geschützten unterirdischen Schichten und muss aus einer warmen Quelle, d. h. über 20° C, gewonnen werden. Rein und steril wird es direkt am Quellort abgefüllt und für therapeutische Zwecke, z. B. in Hautkliniken, genutzt. Um anerkannt zu werden, müssen gesundheitsfördernde, präventive oder heilende Wirkungen wissenschaftlich nachgewiesen werden. Der Unterschied zum normalen Quellwasser liegt in seinem Mineraliengehalt und der Zusammensetzung der Mineralien wie Natrium, Kalium, Ammonium, Magnesium oder Calcium. Aber auch Kieselsäure, Eisen, Jod und Fluorid können im Thermalwasser die körpereigenen Kräfte aktivieren und Stoffwechsel- oder Organfunktionen stärken.

Praktischer Helfer für viele Zwecke – das Wasserspray

Wassersprays beruhigen die Haut bei Spannungsgefühlen und wirken im Sommer erfrischend und kühlend. Therapeutisch anerkanntes Thermalwasser kann zudem Hautreizungen – z. B. durch Sonnenbrand – vermindern, die Widerstandskraft der Haut gegenüber Mikroorganismen verbessern und die Feuchtigkeitsversorgung in den oberen Hautschichten erhöhen. Ein bakteriologisch reines Thermalwasserspray wirkt beruhigend, reizlindernd und kann Entzündungen hemmen. Für unterwegs, vor allem auf Reisen, haben sich die (Thermal-)Wassersprays bewährt:

Tipps zur Verwendung von Wasser-Sprays:

  • Zur Make-up-Fixierung
  • Bei müden Beinen – einfach auf die Unterschenkel aufsprühen, auch über Feinstrumpfhosen möglich
  • Ein Wasserspray im Handgepäck schafft Abhilfe gegen trockene Flugzeugluft
  • Im Sommer superpraktisch: Das Wasserspray im Kühlschrank deponieren für eine schnelle Erfrischung zwischendurch

Für Anwendungen, die bakteriologisch reines Wasser zur Linderung und Beruhigung irritierter Haut benötigen, empfiehlt sich die Verwendung eines therapeutisch wirksamen Thermalwassesprays:

  • Zum Reinigen und Beruhigen kleiner Schnitte und Schürfwunden
  • Nach der Rasur – gegen Rasurbrand und Rötungen
  • Ein leichtes Kratzen im Hals wird mit Thermalwasser erfrischt und beruhigt
  • Als „Beruhigungsmittel“ nach dem Sonnenbad und bei Sonnenbrand
  • Vor und nach chemischen Hautbehandlungen oder Laser-Eingriffen
  • Für Babys bei Windeldermatitis

Text: Beautypress.de
Alle Angaben ohne Gewär

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